Tag 2 | Stoffentwicklung fiktionaler (Animations-)Film

Der zweite Tag der Springschool Thüringen befasste sich mit der Stoffentwicklung fiktionaler Animationsfilme. Diesen Workshop leitete Kai Schöttle. Er ist Producer bei der bigchild Entertainment GmbH und weiß, wovon er spricht, wenn es um die Entstehung von animierten (Kinder-) Serien oder Filmen geht.
 
In der ersten Hälfte des Workshops ging es zunächst theoretisch los, sprich: was alles dazu gehört, bis ein Animationsfilm überhaupt in die Produktion geht. Von der Festlegung der Zielgruppe und des Formats bis hin zur Gestaltung der Haupt- und Nebenfiguren sowie der eigentlichen Story und vieles mehr, was es bei der Entstehung eines solchen Films bzw. einer Serie zu berücksichtigen gilt. Wir mussten feststellen, dass es ein sehr aufwendiger und langer Prozess ist, bis ein solcher Film oder eine Serie tatsächlich im Kasten ist. Es ist sehr viel Kreativität, Zeit und Ausdauer gefragt, was wir in der zweiten Hälfte des Workshops selbst zu spüren bekommen haben. Nach unserer Stärkung in der Mittagspause durften wir nämlich selbst in die Rolle eines Producer- Teams schlüpfen. In kleinen Gruppen sollten wir ein Serienkonzept für eine Animationsserie erstellen. Bei der Erstellung war viel Fantasie gefragt, da auch eine zielgruppengerechte Geschichte nicht fehlen durfte. Am Ende konnten wir unsere kreativen Ideen vorstellen und haben auch von Profis aus dieser Branche nochmal Feedback bekommen, was sehr aufschlussreich war. Schließlich konnten wir gute Ergebnisse – auch wenn die Zeit sehr knapp war – vorzeigen und konnten den Tag mit viel neuem und vor allem sehr interessanten Input beenden.
 
Nastassja Wachowski und Anahita Janebollahi

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