Tag 9 und 10: Klappe die Erste

Am Mittwoch startete der zweitägige Workshop zum Thema „Webfilme“ unter Anleitung von Sebastian Linda, einem professionellen Film-maker und -artist. Der Tag begann, als Sebastian Linda sich vorstellte – dies tat er, wie es sich für einen Mann einer Branche gehört, mit einem selbst produzierten Video (Loving Lanka). Im Anschluss daran folgte eine kleine Vorstellungsrunde, in der jeder Teilnehmende seine Erfahrungen im Bereich der Filmproduktion mit der Gruppe teilte. Lindas prägnantes Zitat  „durch Videos kann man sich besser ausdrücken als durch Sprache“ blieb allen im Gedächtnis.  Diese Devise sollte im Workshop Anwendung finden.

Um den Umgang mit filmischen Mitteln zu üben, wie beispielsweise der Einstellungsgröße, war die erste kleine Aufgabe ein Objekt aus 3 – 5 Perspektiven zu fotografieren. Im Anschluss stellte jeder sein Ergebnis vor, dabei sollten die restlichen Teilnehmenden erraten, um welche Gegenstände es sich auf den Fotos handelt. Darauf folgte das eigentliche Projekt: Der Referent erteilte die Aufgabe einen 30-40 sekündigen Kurzfilm zu drehen- allein oder in Kleingruppen. Die Genrewahl sowie die Gestaltung des Films waren dabei frei wählbar. Bei der Themenfindung konnten sich die Teilnehmenden an dem Leitmotto der Springschool „Vernetze Welt“ orientieren. Linda stellte weiterhin mittels eines Katzenvideos verschiedene Schnitttechniken, Perspektivwechsel, Effekte und den allgemeinen Umgang mit Video-Rohmaterial vor.

Im Laufe des Tages holten die Studierenden aus unterschiedlichen Örtlichkeiten im Raum Erfurt und Umgebung Filmmaterial ein. Am nachfolgenden Seminartag wurde dieses Filmmaterial bearbeitet, indem Sound- und Farbkorrekturen vorgenommen wurden und alles sinngemäß zu einem kurzen Webfilm zusammengeschnitten wurde. Thematisiert wurden beispielsweise epische Momente, eine vernetzte Welt, die Kritik am Umgang mit Handys sowie die Digitalisierung.

Für die Teilnehmenden war erstaunlich, wie in solch kurzer Zeit spannende und attraktive Kurzfilme entstehen können, welche sich durch einen individuellen Charakter voneinander unterschieden.

Von: Carlotta Masini, Dennis Krischal, Robert Ackermann

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